F wie Füllstoffe

 

Was wirklich im Futter steckt
 

 

Viele Zusatzstoffe erfüllen technische Aufgaben: Sie binden, verdicken, stabilisieren oder machen Produkte haltbar.

Dazu zählen unter anderem:

  • Zellulose
  • Pektine
  • Algenprodukte
  • Glyzerin
  • Zitronensäure
  • Säureregulatoren

Sie sorgen für Form, Konsistenz und längere Haltbarkeit – haben jedoch selten einen ernährungsphysiologischen Mehrwert.

Füllstoffe – was bedeutet das eigentlich?

Als Füllstoffe gelten Stoffe, die die Masse eines Futters erhöhen, aber kaum Energie oder verwertbare Nährstoffe liefern.

 

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Wasser (häufig bei Dosenfutter)
  • Zellulose
  • Polydextrose

Gerade sehr große Kotmengen können ein Hinweis darauf sein, dass viele dieser nicht verwertbaren Bestandteile enthalten sind.

Zucker und Zuckerersatz – oft versteckt

Zucker gilt als umstritten – und dennoch tauchen in Futtermitteln verschiedene Zuckerarten auf:
 

  • Fruktose
  • Dextrose
  • Maltose

 

Auch wenn „ohne Zucker“ auf der Verpackung steht, bedeutet das nicht automatisch, dass keine zuckerähnlichen Stoffe enthalten sind.

Solche Zusätze dienen häufig:
 

  • der besseren Optik
  • der Konservierung
  • der Geschmacksverbesserung
  • dem Ausgleich von Produktionsschwankungen 

 

Nicht dem eigentlichen Bedarf des Hundes.

Wenn „angereichert“ nicht automatisch besser heißt

Vitamine, Spurenelemente oder Aminosäuren werden oft zugesetzt, weil durch Herstellungsprozesse Nährstoffe verloren gehen.

 

Das Problem: Es wird nicht selten rechnerisch „überkompensiert“.
 

Gerade bei Hunden, die bereits ein bedarfsdeckendes Alleinfuttermittel erhalten, kann zusätzliche Anreicherung schnell zu einer unnötigen Mehrbelastung führen.

Fazit

Füllstoffe sind nicht automatisch schädlich.


Aber sie sind oft überflüssig. Gerade bei Snacks, Kauartikeln und Trainingshappen lohnt es sich, auf klare Zusammensetzung und überschaubare Zutaten zu achten.

 

Manchmal ist das beste Produkt das, das am wenigsten braucht.

Clean Label – was bedeutet „ohne Füllstoffe“?

Bezeichnungen wie „ohne Füllstoffe“ oder „ohne Zucker“ wirken beruhigend.

Doch sie sind nicht immer eindeutig definiert.
 

Entscheidend ist nicht der Werbesatz – sondern die Zutatenliste. Je kürzer und klarer sie ist, desto einfacher lässt sich ein Produkt einordnen.

Christiana Gramlich© Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.

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